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Dekoration

Fenster

Fensterdekoration

Aufgaben

Lichtschutz: Schutz vor UV-Strahlen

Blendschutz: Schutz vor einfallendem Licht ( transparente Materialien brechen das Licht, der Durchblicht bleibt erhalten

Schalldämmung: Absorption von Hall

Verdunklung: Schutz vor Licht im Raum

Sichtschutz: Schutz gegen Einblicke (tagsüber transparent, nachts blickdicht)

Sonnenschutz: Schutz vor Wärme (speziell beschichtete Ware verhindert das Eindringen von Wärme, zwischen Stoff und Fensterscheibe wird Wärme gebunden, mit transparenter Ware nicht möglich, Außenanlagen effektiver)

Gestaltungselement: Lichteinfall kann gefärbt werden, unattraktive Fenster werden kaschiert, Raumatmosphäre verändern


Arten

Store: Als Store oder Stores (Pluralform) bezeichnet man eine halbtransparente, meist weiße Gardine. Der Store kann in der Regel mit Hilfe eines Schleuderstabs auf- und zugezogen werden. Es wird unterschieden zwischen bodenlangen Langstores und Halbstores, die in verschiedenen Längen bis zur Fensterbank reichen können. Die Falten können durch das Kräuseln eines aufgenähten Faltenbands erzeugt werden. Neben dem dekorativen Effekt sollen Stores die Privatsphäre erhalten, indem sie im zugezogenen Zustand das Tageslicht nahezu ungehindert in den Raum lassen, dennoch eine Sichtbarriere für Blicke von außen darstellen. In den meisten Fällen werden Stores in Kombination mit Dekoschals eingesetzt. Wenn gewünscht, werden die Falten mit Stecknadeln oder Faltensteckern fixiert, um ein akkurates Faltenbild zu gewährleisten.

Dekoschal: Gerade Dekoschals besitzen vertikal verlaufende Falten. Sie können glatt herunterhängen oder mit Raffhaltern oder –schnüren angerafft werden. Sie können für Dekorationszwecken oder zum Zuziehen gefertigt werden.

Flächenvorhang: Flächenvorhänge sind glatte Stoffbahn, die gegeneinander in einem Schienensystem verschiebbar sind. Im Objekt-, sowie im privaten Bereich, genießt der Flächenvorhang zunehmende Beliebtheit. Was nicht zuletzt seiner hervorragenden Eignung zur Gliederung großer Räume oder Fensterflächen zuzuschreiben ist. Die individuelle Verschiebbarkeit der einzelnen Paneele sorgt für eine variable Gestaltung. Die Kombinationsmöglichkeiten von verschiedenen Stoffen und Materialien bieten kreative Freiräume. Drei verschiedene Bedienungsvarianten stehen zur Wahl: Schleuderstab, Schnurzug oder frei bewegliche Schiebepaneele. Letzteres ist ein sehr beliebtes System, da sich die Stoffbahnen nicht nur von Hand frei verschieben, sondern auch mit Hilfe eines unauffälligen magnetischen Handclips bedienen lassen, der dafür sorgt, dass die Stoffe sauber bleiben.

Raffgardine: Als Raffgardine bezeichnet man eine meist aus zwei Schals bestehende Gardine, die durch Raffen mit einem Raffhalter einen im Bogen durchhängenden Faltenfall erhält. Im Gegensatz zum angerafften Dekoschal, bei dem ein gerade geschnittener Stoff leicht zur Seite gerafft wird, ist bei dieser Fensterdekoration die Raffung hier sehr deutlich. Sie muss bereits im Zuschnitt der Raffgardine berücksichtigt werden.

Raff- und Faltrollo: Raff- und Faltrollos bieten eine textile Alternative zur Verschönerung der Fenster. Diese Fensterdekoration wirft waagerechte Falten. Während beim Hochziehen des Faltrollos ein gleichmäßiger Faltenwurf entsteht (siehe re. Bild), wird der Stoff beim Raffrollo (siehe li. Bild) zufällig gerafft. Aus diesem Grund wirkt das Raffrollo üppiger und luxuriöser als das glatte Rollo. Die Rollos gibt es als transparente, halbtransparente oder verdunkelnde Lösung.

Plissee: Das Plissee, auch Faltstore genannt, hat eine exakte Faltenbildung, wie ein Fächer. Vorteil ist die individuelle Maßanfertigung von Plissees, die es ermöglicht, diese ganau an vorhandene Fenster und Balkontüren anzupassen. Darüber hinaus dienen sie auch als Sonnenschutz und sind verwendbar für alle Arten und Formen von Fenstern: z.B. runde, drei- oder fünfeckige Fenster sowie Fenster in Trapezform. Abhängig von dem jeweiligen Modell und der verwendeten Technik stehen verschiedene Bedienungsvarianten zur Auswahl. So sind beispielsweise Plisseeanlagen mit Schnurzugbedienung oder auch mit Bedienungsgriffen erhältlich, die die Möglichkeit bieten, das Plissee in eine beliebige Höhe zu stellen. Die Stoffe sind sehr vielfältig in Farbe und Material. So gibt es für jede Einrichtung das passende Plissee.

Lamellenvorhang: Der Lamellenvorhang ist eine gute Alternative als Sonnenschutzanlage bei großflächigen Fenstern. Zunehmend wird der Lamellenvorhang auch im privaten Bereich eingesetzt. Durch eine einfache Bedienung und guter Lichtregulierung sind gerade Lamellenvorhänge komfortabel einsetzbar. Durch eine große Auswahl an Formen und Farben lässt sich ein Lamellenvorhang für die eigenen Ansprüche auswählen. Viele Fensterformen können ausgewählt werden,



Stoffe

Dekostoffe
Dekorations- oder Vorhangsstoffe (kurz Dekostoffe) sind dichte, undurchsichtige Stoffe, die als Schals oder Übergardine mit der Gardine zur kompletten Fensterdekoration arrangiert werden. Sie haben die Aufgabe, die von ihnen umrahmten Fenster durch Farben, Musterungen und Warenoberfläche zu dekorieren und mit der Wohnungseinrichtung ein harmonisches Ganzes zu bilden. In einigen fällen werden sie auch in Form von zuziehbaren Vorhängen als Sichtschutz oder Verdunklung verwendet.

Taft: Ist ein glattes, glänzendes und dichtes leinwandbindiges Gewebe aus Filamentgarnen oder Seide mit dichter Ketteinstellung, wodurch sich feine Querrippen bilden. Taft werden Uni, changierend, kariert oder gestreift angeboten. Typisch für den Taft ist ein steifer Griff.

Moiré: Querrips oder Taft mit wellen- bzw. wasserlinienförmigen Spiegeleffekten auf der Warenoberfläche, die durch Kalanderwalzen von zwei aufeinanderliegenden angefeuchteten Stoffbahnen oder durch Prägen mit heißen Walzen entstehen. Der Stoff wird meist aus Seide, Viskose oder Kunstfasern hergestellt.

Deko-Chenille: Der Chenillefaden hat viel seitlich abstehende Haare, den sogenannten Flor, die an eine behaarte Raupe erinnern sollen. Chenille hat einen leicht samtartigen Charakter.

Crash: Ein- oder mehrfarbiger Dekostoff mit gewolltem Knittereffekt, der durch verschiedene Veredelungsgänge, bei synthetischen Stoffen durch Stauchen und Thermofixieren, erzielt wird.



Gardinenstoffe
Gardinenstoffe sind durchbrochene und/oder transparente textile Flächengebilde, die glatt oder gemustert sein können. In verschiedenen Dekorationsformen (siehe oben) sind sie das wichtigste Element einer Fensterdekoration

Organza: Sehr, feiner, transparenter Gardinenstoff, der in Kette und Schuß vornehmlich aus Polyester in Leinwandbindung gewebt wird. Charakteristisch für diesen Stoff ist der steife Griff, der eine leichte, aber gewollte Knitterbildung zur Folge hat.

Batist: Batist ist ein feines, dichtes, luftundurchlässiges Gewebe in Leinwandbindung. Es werden feine, hochwertige Kammgarne verwendet, wodurch der Batist einen guten Faltenfall hat. Nach dem Material unterscheidet man u.a. Seidenbatist, Leinenbatist, Baumwollbatist.

Voile: Als Voile bezeichnet man einen transparenten, feinfädigen, leinwandbindig gewebten Stoff. Eine Alternative zum Voile ist der etwas gröbere Batist.

Marquisette: Marquisette ist der bekannteste dreherbindige Gardinenstoff. Dieser wird hergestellt, indem nach jedem Eintrag eines Schussfadens zwei oder mehr Kettfäden gegeneinander verdreht werden und den Schussfaden einschließen. So werden die Schussfäden fest gebunden, obwohl sie einen großen Abstand zu einander haben. Er wird in verschiedenen Qualitäten und Musterungsvarianten hergestellt. Sie sind an dem gitterartigen Warenbild zu erkennen.

Bobinettüll: Man versteht darunter einen ungemusterten, netzartigen Gardinenstoff. Bobinentülle werden in verschiedenen Durchbrechungsformen hergestellt. Man unterscheidet: Wabentüll mit sechseckiger Wabenstruktur Erbstüll mit fast runder Form Gittertüll mit quadratischer Struktur

Florentiner Tüll: Ein bestickten Wabentüll bezeichnet man als Florentiner Tüll. Er hat also auch eine sechseckige Wabenstruktur.

Faltenbänder
Faltenbänder haben vorprogrammierte Faltenbilder bzw. Faltengruppen, dadurch werden exakte Falten mit erheblicher Zeitersparnis gebildet. Verwendet werden diese Art Gardinenbänder vorwiegend bei Stores und unifarbenden Dekorationsstoffen. Einige Hersteller bieten auch Faltenbänder für ihre gemusterten Stoffe an, die auf das Muster abgestimmt sind. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Ausführungen.
  
  

Wand

Tapeten Definition
Als Tapete bezeichnet man eine fertige Wandbekleidung mit einem Trägermaterial (Papier oder Vlies), dessen Vorderseite bedruckt, beflockt oder mit anderen Materialien belegt oder bestrichen sein kann.

Tapezieren
Bitte immer die Beipackzettel von Tapete und Kleister beachten! Der Tapetenkleister muss angerührt werden und quellen. In der Zeit kann das Lot gefällt und die Raumhöhe ermittelt werden. Damit auch Höhenunterschiede im Raum ausgeglichen werden, tapeziert man die Bahnen an der Decke und an der Fußbodenleiste mit einem kleinen Überstand. Die Tapetenbahn sollte daher immer etwas länger, als die Wand hoch ist, sein.

Nachdem der Tapetenkleister nochmals durchgerührt wurde, wird er mit einem Quast lückenlos auf die Rückseite der Tapetenbahn aufgebracht (Kleistertechnik) oder sofort auf die Wand gestrichen (Wandklebetechnik).

Bei der Wandklebetechnik wird die Tapetenbahn an die Wand mit dem noch feuchten Kleber im Lot angedrückt, meist mit einer Gummirolle. Diese Technik kann nur bei Vliestapeten angewendet werden.

Bei der Kleistertechnik, die für Papier- und Vliestapeten gleichermaßen geeignet ist, die eingekleisterte Tapetenbahn zusammenlegen (oben zwei Drittel, unten ein Drittel) und weichen lassen. Die Weichzeit ist für eine Vliestapete unerheblich, das sie dimensionstabil ist und somit ihre Größe nach dem Auftragen des Kleistert nicht mehr ändert. Bei Papiertapeten müssen grundsätzlich Weichzeiten (siehe Beipackzettel) eingehalten werden, da die Bahnen sonst unterschiedlich längen. Das Unterschreiten kann zu unschönen Blasen führen. Nach der Weichzeit die Tapetenbahn im Lot mit einer Andrückrolle an die Wand andrücken.

Man beginnt mit dem Tapezieren vom Fenster aus in Richtung Raum. So werden Schatten an den Nähten vermieden. Bei großen Mustern in der Mitte der Wand beginnen. So bekommt man ein symmetrisches Bild. Tapetenbahnen immer auf Stoß kleben. Die Überstände für den Höheausgleich werden gleich nach dem Andrücken der Bahn abgeschnitten.

Papiertapeten
Die Papiertapete besteht oft aus Recycling-Papier. Auf der Vorderseite ist sie geprägt, bedruckt, geknittert oder behandelt. Es gibt mehrere Unterarten der Papiertapete.

Vliestapete: Die Tapete besteht aus Zellstoff und Polyesterfasern, die zusammen ein bindemittelverfestigtes Vlies ergeben. Dieses kann bedruckt, geprägt bedruckt oder einfarbig ist. Beim Zerreißen eine weichere Risskante als bei einer Papiertapete. Sie ist dimensionsstabil, meist schwer entflammbar, rissüberbrückend (Schwund– und Netzrisse) und frei von PVC, Schwermetallen und Formaldehyd. Außerdem besitzt sie eine hohe Luft- und Wasserdampfdurchlässigkeit.

Naturelltapete: Es ist eine leichte Tapete, die nur bis zu 80% mit Druckfarbe bedeckt ist. Das Papier ist auf der Vorderseite zu sehen. Die unbedruckten Flächen vergilben. Sie sind nicht lichtbeständig. Bei dieser Tapete kann normaler Tapetenkleister verwendet werden. Die Kleistertechnik wird angewendet. Da die Tapete sehr dünn ist, sollte der Untergrund glatt sein und keine dunklen Flecken besitzen. Diese könnten durchscheinen. Naturelltapeten werden immer seltener. Fondtapete Sie wird mit einer Grundfarbe vollflächig überzogen. Diese Grundfarbe wird auch Fond genannt. Die Oberfläche der Tapete kann glatt oder geprägt sein. Diese Unterart der Papiertapeten ist lichtbeständig und z. T auch wasserbeständig. Auch hier wird normaler Kleister verwendet. Die Kleistertechnik kommt zum Einsatz.

Relieftapete: Es ist eine Papiertapete, die mit pastöser Farbe bedruckt ist. Diese Farbe verleiht der Tapete einen reliefartigen Charakter. Die Tapete darf nicht geknickt werden, da sonst die Farbe absplittern könnte. Man sollte sorgsam mit der Oberfläche umgehen. Zum Einsatz kommt die Kleistertechnik mit normalen Tapetenkleister.

Prägetapete und Duplex-Prägetapete Die Prägetapete hat ein dreidimensionale Struktur, dir durch mechanischen Druck mit oder ohne Form entsteht. Wurde schweres Papier und davon mehrere Lagen übereinander geklebt und so geformt, ist das eine Duplex-Prägetapete. Hier wird ein Spezial-Tapetenkleister verwendet, der in der Kleistertechnik verarbeitet wird. Hier ist UNBEDINGT auf die Weichzeit zu achten, sonst geht die Prägung verloren. Auch eine Gummirolle würde die Prägung beschädigen. Eine Tapezierbürste ist optimal für Tapeten mit Prägung.

Kunststofftapeten
(Vinyltapete, Prägevinyltapete, Profilvinyltapete) Die Oberfläche ist aus einer ganzflächigen PVC-Schicht und kann glatt, geprägt oder geschäumt sein. Durch die PVC-Schicht ist diese Tapetenart abwaschbar, somit wasserfest und geeignet für Feuchträume. Sie ist strapazierfähig. Geschäumte Kunststofftapeten sind schall- und wärmeisolierend. Man verwendet ein Spezial-Kleister, der mit 10% - 20% Dispersionskleber gemischt werden kann. Hier können beide Klebetechniken angewendet werden.

Velourstapete
Sie besteht aus festem Papier. Dieses Papier wird mit Leim, der nach Muster aufgedruckt wird, versehen und mit sehr kurzen Natur- oder Chemiefasern elektrostatisch beflockt. Die meisten Fasern haften am Leim und der Rest wird abgesaugt. Es entsteht ein samtartiger Charakter. Das aufgetragene Material kann feuchtigkeitsempfindlich sein. Für Velourstapeten gibt es spezielle Kleber, der wie bei der Kleistertechnik verarbeitet wir. Es sollten Kleisterverschmutzungen vermieden werden. Mit einer Bürste sorgfältig andrücken.

Textiltapeten
Auf dem Träger werden Kettfäden, Gewebe, Fadenlagen, Nähgewirke, Faservliese, kleine Schnüre, Filze, Bast, synthetische oder natürliche Fasern und sogar Federn kaschiert. D.h.: Sie werden mit Hilfe von Dispersionskleber verklebt oder in geschmolzenes Polyethylen eingebettet. Der Spezialtapetenkleister kann mit 10% - 20% Dispersionsklebstoff angereichert werden. Hier kommt es auf den Träger an, welche Technik beim Kleisterauftrag verwendet wird.

Naturstofftapeten
(Grastapeten, Schilftapeten, Korktapeten, Echtholztapeten, Granulattapeten) Sie besteht aus teil eingefärbten Papier auf dem aufbereitete und nachbehandelte Naturmaterialien, wie asiatische Gräser, Bast Schilf, Kork, Sand, dünne Holzfurniere, Quarz oder Porzellan kaschiert wird. Charakteristisch ist, dass Unregelmäßigkeiten auftreten. Daher müssen die Tapetenbahnen vor dem Einkleistern mit Spezial-Tapetenkleister auf die Wand genagelt und umgruppiert werden. Hier finden die Kleistertechnik Anwendung.

Metalltapete
Sie besteht aus Papier und ein aufkaschierten Aluminiumfolie, die durch eine PVC- oder Polyethylenüberzug vor Korrosion geschützt wird, oder einer metallbedampften Polyesterfolie. Die Tapeten sind gemustert. Ihre Oberfläche kann glatt oder geprägt oder z.B. mit Metallpulver bedruckt sein. Diese Tapete darf nur auf neutralem Untergrund geklebt werden. Sie reagiert auf alkalische Untergründe mit Flecken. Man darf Metalltapeten nicht knicken. Mit der Kleistertechnik wird Dispersionskleber aufgetragen.

Tapetenkennzeichen

Wasserbeständig: frische Kleisterflecke können mit einem feuchten Schwamm weggetupft werden

Waschbeständig: leichte Verschmutzungen lassen sich mit einem Tuch und wenig Wasser entfernen

Hoch waschbeständig: Verschmutzungen können mit leichter Seifenlauge und Schwamm entfernt werden, Fette oder Lösemittel lassen sich nicht entfernen

Scheuerbeständig: wasserlösliche Verschmutzungen (auch Fette) können mit Seifenlauge oder Scheuermittel und Schwamm oder weicher Bürste entfernt werden

Hoch scheuerbeständig: wasserlösliche Verschmutzungen (auch Fette) können mit Seifenlauge oder Scheuermittel und Schwamm oder Bürste entfernt werden

Ausreichend lichtbeständig: ausreichende Farbbeständigkeit gegen Licht, bei längerer direkter Sonneneinstrahlung besteht Neigung zur Vergilbung.

Befriedigend lichtbeständig: die Farbbeständigkeit gegen Licht ist befriedigend

Gut lichtbeständig: die Farbbeständigkeit gegen Licht ist gut

Sehr gut lichtbeständig: die Farbbeständigkeit gegen Licht ist sehr gut. Diese Tapeten sind auch bei Sonneneinstrahlung lange farbecht

Ausgezeichnet lichtbeständig: die Farbbeständigkeit gegen Licht ist ausgezeichnet. Diese Tapeten sind extrem farbecht

Restlos trocken abziehbar: die Tapete lässt sich beim Renovieren trocken ohne Rückstand von der Wand oder Decke abziehen

Spaltbar trocken abziehbar: die Oberschicht der Tapete ist trocken abziehbar, die untere Schicht bleibt als Makulatur auf der Wand

Nass zu entfernen: die Tapete muss eingeweicht werden und mit Spachtel entfernt werden

Wand einkleistern: nicht die Tapete sondern der Untergrund wird mit Kleister oder Kleber eingestrichen

Tapete einkleistern: nicht der Untergrund sondern die Tapete wird mit Kleister eingestrichen

Vorgekleistert: die Tapetenrückseite ist mit Kleister vorbeschichtet, der durch Wasser aktiviert wird

Ansatzfrei: Muster müssen beim Kleben nicht beachtet zu werden

Gerader Ansatz: gleiche Muster in gleicher Höhe werden aneinander geklebt

Versetzter Ansatz: die Muster auf der nächsten Bahn werden um jeweils eine halbe Musterhöhe versetzt geklebt

Stoßfest: diese Tapeten haben eine extrem widerstandsfähige Oberfläche

Gestürzt kleben: benachbarte Tapetenbahnen müssen gegenläufig geklebt werden: jede zweite Bahn steht auf dem Kopf

Boden

Teppich-Aufbau
Ein Teppichboden ist ein textiler Fußbodenbelag, der von Wand zu Wand im ganzen Raum verlegt wird. Ein Teppich ist eine abgepasste Form, die eingesäumt oder abgekettelt ist. Beide Arten bestehen aus Naturfasern oder Chemiefasern. Sie werden per Hand oder maschinell hergestellt. Herstellungsverfahren sind zum Beispiel Weben, Knüpfen, Tufting oder Nadelvlies.

Tufting
Das heute verbreitetste Verfahren der Teppichherstellung ist das Tuftingverfahren (engl: tuft = Büschel). Dabei bringen Nadeln das sogenannte Polgarn in ein Grundmaterial (Gewebe oder Vlies), den sogenannten Erstrücken ein. Die Nadeln sind in der Breite des Belags angeordnet. Sie stechen gleichzeitig durch das Grundmaterial. Bevor die Nadeln wieder zurück laufen, wird das Garn von Greifern festgehalten. So entstehen Schlaufen (Polnoppen) auf der Oberseite des Tuftinggewebes. Auf diese Weise ist ein Schlingenflorteppich entstanden. Wenn die Schlingen mit einem Messer aufgeschnitten werden, entsteht ein Schnittflorteppich (Veloursteppich). Das Messer ist häufig bereits am Greifer befestigt, sodass das Halten und Schneiden des Pols in einem Arbeitsgang erfolgt. Um das eingenadelte Polgarn festzuhalten, muss ein Zweitrücken oder eine Latexierung aufgebracht werden. Diesen Vorgang nennt man Kaschieren. Eine häufig verwendete Musterungsmöglichkeit bei Tuftingware ist das Shearing (deutsch: scheren). Hierbei schert ein Messer den Flor der Tuftingware, und durch verschiedene Höhen des Flors und den Kontrast von Schlingen und Schnittpolware kann eine Musterung entstehen.

Vorteile des Teppichs und Teppichbodens
• Angenehme, gemütliche Atmosphäre. Eindruck von Behaglichkeit, vor allem durch die fußwarme und weiche Oberfläche.
• Verbesserung der Schalldämmung des Bodens und der Raumakustik wobei gilt: je schwerer und dicker der Teppich, desto günstiger der Schalldämmwert.
• Verringerung des Verletzungsrisiko beim Fallen.
• Pflegeleichte Kunstfaser bei 90 Prozent aller Teppiche und Teppichböden.
• Trittelastizität schützt die Wirbelsäule.
• Eigenschaft der Wäremeisolation spart Energie.

Milbenallergiker
Was ist Allergikern zu empfehlen? Rechercheergebnisse zeigen eindeutig, dass der Hauptlebensraum der Hausmilbe nicht der Teppichboden ist sondern eher das Bett und Polstermöbel. Milben leben bei Temperaturen zwischen 25° und 28°C und einer relativen Feuchtigkeit von 70 % bis 75 %. Die Nahrungsquelle für die Hausstaubmilbe sind menschliche Hautschuppen, die im Hausstaub vorkommen. Der Kot der Milbe, der Guanin und Verdauungsenzyme enthält, kann für sensible Menschen als Allergene wirksam werden. Aufgrund der Umweltbedingung stellt der Teppichboden etc. kein bevorzugten Lebensraum dar. Im Gegensatz zu Hartböden, bei denen jeder Schritt Staub aufwirbelt, verhindern Teppichböden durch Feinstaubbindung die Verwirbelung der allergieauslösenden Materialien. Teppich oder Teppichböden können somit sogar zur Verbesserung der Lebensqualität eines Allergikers beitragen. Teppichböden und Teppiche sind also keine Hochburg für Hausstaubmilben und ihren Kot und somit auch nicht schädlich für eine Milbenallergiker. Eine Milbensanierung sollte eher beim Bett und bei den Polstermöbeln beginnen. Um trotzdem sicher zu gehen alle Hausstaubmilben vernichten zu haben, wäre es sinnvoll bei Allergikern jährlich eine entsprechende Teppichreinigung durchzuführen und einen Staubsauger mit einem Milbenfilter zu benutzen. Wenn keine Allergie gegen Hausstaubmilben vorliegt, müssen diese auch nicht bekämpft werden. Hausstaubmilben sind harmlose, vom Menschen unbemerkte Mitbewohner, die uns nichts wegnehmen, nichts zerstören und keine Krankheiten übertragen.

Reinigung
Generell ist zu sagen, dass Teppichböden leicht zu pflegen sind. Mit einem Staub- oder Bürstsauger, wobei mit dem Bürstsauger durch die gleichzeitige Bürst- und Saugwirkung die Reinigung wesentlich intensiver ist, wird der lose Schmutz entfernt. Die Staubpartikel können klebrig und chemisch aggressiv sein und daher wie Schleifmittel wirken. Daher ist eine tägliche Reinigung zu empfehlen, um die Lebensdauer des textilen Bodenbelags zu erhöhen.

Fleckenentfernung
Fast alle Flecken lassen sich mit lauwarmen Wasser durch Abtupfen oder leichtes Reiben zur Fleckmittel bzw. Mit handelsüblichem Teppich-Shampoos entfernen. Gelingt dies nicht, helfen Fleckenentfernungsmittel, die nach Anwendung des Herstellers anzuwenden sind.

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